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Zum Glücklichsein: Spielt draußen

Natürlich leben ist viel mehr als nur Essen, schrieb ich im letzten Artikel. Jetzt möchte ich näher darauf eingehen. 

 

Steinzeitleben in der Neuzeit bedeutet auch, uns wieder unseren Instinkten anzunähern. Niemand möchte die Errungenschaften der Technik wieder abgeben, sei es nun Computer oder Zentralheizung. Für ein glückliches Leben sind diese Dinge zwar nicht zwingend notwendig, aber ungemein praktisch.

 

Um wieder näher mit unseren steinzeitlichen Genen in Kontakt zu kommen, gibt es viele Wege. Einer davon ist wohl der einfachste: spielen. Erinnerst du dich an deine Kindheit, als du den ganzen Tag draußen verbracht hast, egal, wie heiß oder kalt es war? Ist die jetzige Jahreszeit nicht geradezu ideal, um den Schlitten einzupacken und damit einfach einen Berg oder Hügel runterzurauschen? Die Freude des Kindseins wieder neu zu entdecken?

 

Im Spiel lernen wir Menschen am schnellsten. Und egal, ob es Schlittenfahren oder eine Schneeschlacht ist: Neben dem Lerneffekt (Balance, Gefahrenabschätzung und Körperbeherrschung beim Schlittenfahren, Zielgenauigkeit, Reaktionsschnelligkeit und Meidbewegungen bei der Schneeballschlacht) kommt auch der Spaß dazu. Beides in Kombination schüttet Glückshormone aus und macht uns ganz von allein zufriedener. 

 

Untersuchungen haben ergeben, daß schon fünf Minuten körperliche Aktivität draußen im Freien die körpereigenen Widerstandskräfte enorm ankurbeln. Spielen im Freien macht also nicht nur Spaß und trainiert die uns Menschen angeborenen Fähigkeiten, sondern hilft uns auch dabei, gesünder zu leben.

 

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