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Vier Techniken, die dich nachweislich glücklicher machen

So geht’s auch. Ist aber nicht sonderlich gesund. Heute zeige ich dir, wie dir mit vier einfachen Techniken glücklich(er) wirst.
So geht’s auch. Ist aber nicht sonderlich gesund. Heute zeige ich dir, wie dir mit vier einfachen Techniken glücklich(er) wirst.

Wir alle werden von Zeit zu Zeit von Ängsten und Sorgen gepackt. Interessanterweise ist diese Fähigkeit in der Struktur unseres Gehirns verankert: „Negativitäts-Bias“ wird diese Eigenheit genannt. Den Grund dafür vermuten Forscher in unserem Überlebensdrang. Unsere Vorfahren konnten nur ihre Gene an uns weitergeben, weil sie immer auf der Hut waren vor möglichen Gefahren und Bedrohungen.

 

Heute, in einer Zeit, in der diese möglicherweise tödlichen Gefahren größtenteils nicht mehr vorhanden sind, arbeiten unsere Gehirne aber weiterhin so — und suchen sich potentiell negative und gefährliche Aspekte in unserem Leben heraus. Das widerlegt zugleich im Vorbeigehen auch die Behauptung mancher radikaler Veganer, die heutige menschliche DNA unterscheide sich von der seit dem  Beginn des organisierten Ackerbaus von der der Jäger und Sammler.

 

In einer 2009 durchgeführten Studie stellten Forscher fest, daß sich unser Gehirn tatsächlich physikalisch verändert, wenn wir neue Tätigkeiten intensiv wiederholen. Sie ließen Studenten jede Woche anderthalb Stunden lang Tetris spielen, über einen Zeitraum von drei Monaten. Danach stellten sie bei allen ein meßbares Wachstum der Großhirnrinde fest, während andere, weniger beanspruchte Gehirnareale abgenommen hatten.

 

Bildlich gesprochen: Das Gehirn verhält sich wie ein Muskel.

 

Auf diesen Ergebnissen aufbauend, verordneten Forscher in einer anderen Untersuchung (hier der Untersuchungsbericht) den Probanden die sogenannte „Technik der 3 Guten Dinge“ — ich erkläre sie etwas weiter unten.

 

Die Untersuchungsergebnisse sprechen für sich:

  • bereits nach einer Woche berichteten die Teilnehmer über eine Aufhellung der Stimmung
  • nach einem Monat berichteten die Teilnehmer über eine deutliche Besserung depressiver Zustände
  • nach drei Monaten und auch noch nach sechs Monaten konnten weitere Verbesserungen der Stimmung festgestellt werden.

Was war passiert? Die Forscher hatten sich die Formbarkeit des Gehirns zu eigen gemacht und hatten es trainiert, glücklicher zu sein.

 

Glücklich sein: Probier es aus. Jetzt!

 

1) Drei Gute Dinge
Denke abends im Bett an drei gute Dinge, die dir im Laufe des Tages passiert sind. Vielleicht hast du einen alten Freund getroffen, oder jemand hat dir die Tür aufgehalten. Du trainierst dein Gehirn noch mehr, glücklich zu sein, wenn du diese Dinge aufschreibst.

 

2) Danke sagen
Danke jeden Tag jemandem (oder schreibe ihm eine Email) für etwas, was er getan hat. Das erfordert Mut, ist aber für dein Glücksgefühl ganz hervorragend.

 

3) Gutes tun
Tue Sie jeden Tag etwas Gutes. Das können die einfachsten Dinge sein, wie beispielsweise einem Mitmenschen ein Lächeln zu schenken. Oder dem Arbeitskollegen einen Kaffee zu spendieren. Sei nett, und dein Gehirn wird darauf trainiert, dich glücklicher zu machen.

 

4) Achtsamkeit
Sei bei allem, was du tust und was um dich herum passiert, achtsam. Sei mit deiner Achtsamkeit im Augenblick. Wenn du beispielsweise gehst, fühle bewußt, wie sich das Gehen anfühlt. Vermeide Werturteile über das, worauf du deine Aufmerksamkeit lenkst. Nimm es einfach nur wahr. Bringe deine Gedanken immer wieder auf den jetzigen Augenblick zurück.

 

Glücklich sein: Jetzt bist du dran.

Probiere eine der Techniken (oder auch alle, wenn du möchtest) mindestens eine Woche lang aus. Du wirst sehen, wie sich deine Lebensqualität verbessert.

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